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Patellofemoralgelenk

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Patellofemoralgelenk

Wichtige Informationen auf einen Blick

ANATOMIE

Das Patellofemoralgelenk ist ein Abschnitt des Kniegelenks bestehend aus der Kniescheibe (Patella) und dem gegenüber liegenden Gleitlager (Trochlea). Die Trochlea ist ein Bestandteil des Oberschenkelknochens (Femur).

Die Kniescheibe fungiert als Umlenkrolle zur Kraftübertragung von Oberschenkel auf Unterschenkel beim Strecken des Kniegelenks. Die Oberschenkelmuskulatur ist über die Quadricepssehne mit der Kniescheibe verbunden.

Diese wiederum ist mit dem Unterschenkel über die Patellasehne verbunden. An dieser Stelle des Gelenks herrschen ausgeprägte biomechanische Kräfte.

Die Stabilität der Kniescheibe ist ein komplexes Zusammenspiel aus Bändern, Muskeln und Knochen. Dabei spielt die Muskulatur als aktiver Stabilisator der Kniescheibe eine wichtige Rolle.

Patellofemoralgelenk sehr störanfällig und bereitet häufig Schmerzen oder Instabilitäten.

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Behandlungsablauf - Patellofemoralgelenk

Die Behandlung der Verletzungen von Patellofemoralgelenk hängt je nach Typ der Verletzung ab und ist in den unten gelisteten Reiter detailliert beschrieben.

Symptome

Die typischen Beschwerden, welche ein Patient beschreibt, ist eine Angst davor, dass die Kniescheibe „heraus springt“.

Dieses Herausspringen nennt sich Patellaluxation und ist für den Patient ein sehr unangenehmes Ereignis, welches er nicht wieder erleben möchte. In der Regel stellt sich nach einmaliger/erstmaliger Luxation eine subjektive Patellainstabilität ein.

Durch diese Konstellation ist der Patient dann auch in der Regel im Alltag und vor allem auch im Sport eingeschränkt. Diese Konstellation nennt sich dann chronische Patellainstabilität.

Bei einem Malalignment leiden die Patienten in der Regel unter einer zu weit außen im Gelenk laufenden Kniescheibe (Patellalateralisierung). Dadurch entstehen Beschwerden und teils auch Knackgeräusche an dieser Stelle.

Auf die lange Sicht verschlimmert sich diese Problematik zunehmends. Die Gründe hierfür sind meist auf Grund unterliegender anatomischer Besonderheiten (Pathologien).

 

Diagnostik

Zu der Diagnostik gehört primär eine Erhebung der Anamnese (Geschichte der Krankheit). Hier geht es vor allem darum ob ein Unfall vorlag oder die Instabilität angeboren ist. Wie alt ist der Patient und welchen sportlichen Anspruch hat der Patient.

Wurde das betroffene Kniegelenk schon einmal operiert. Hiernach folgt die körperliche Untersuchung des betroffenen Kniegelenks immer im Vergleich zum anderen gesunden Kniegelenk.

Ist die Anamnese und klinische Untersuchung eindeutig erfolgt immer die radiologische Untersuchung. Hier wird sowohl eine reguläre Serie (Kniegelenk in drei Ebenen) an Röntgenbildern des betroffenen Kniegelenks als auch eine Ganzbeinröntgenaufnahme zur Bestimmung der „Architektur“ benötigt.

Des Weiteren ist eine MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) des betroffenen Kniegelenks zwingend erforderlich.

Durch diese Bildgebung können die Kniescheibe selbst, das Gleitlager, das MPFL, die Ausrichtung der Kniescheibe und viele andere Informationen gewonnen und zielführend ausgewertet werden.

Nur in Ausnahmefällen wie z.B. dem Verdacht einer Rotationsfehlstellung des Beines muss eine Rotationsbestimmung erfolgen, welche das Becken, das Knie als auch das Sprunggelenk einschließt.

Diese kann mittlerweile aber auch mittels MRT und damit strahlungsarm durchgeführt werden.

Therapie

Die Therapie bedarf einer sorgfältigen Analyse und Einschätzung des Patienten.

Abgesehen von klaren OP-Indikationen im Rahmen frischer Patellaluxationen mit behandlungsbedürftigen Begleitverletzungen wie z.b. Knorpelschäden ist es oft ratsam zunächst einen konservativen Behandlungsversuch zu starten.

Nicht selten finden sich muskuläre Dysbalancen/Schwächen/Dehnungsdefizite, welche zunächst angegangen werden können.

Leidet ein Patient trotz optimaler muskulärer Funktion/abgeschlossener konservativer Therapie weiterhin unter einer klaren Patellainstabilität oder der Symptomatik eines Malalignment bei z.B. unterliegender alter MPFL-Ruptur empfiehlt sich tendenziell eine operative Intervention.

Das Kniegelenk leidet (verfrühte Abnützung) unter einer chronischen Instabilität/Fehlstellung. Der Patient ist eingeschränkt in seiner Aktivität. Die operative Therapie orientiert sich an der unterliegenden Pathologie.

Nicht selten finden sich mehrere Pathologien zugleich. Häufig sind Patellainstabilitäten/Malalignment mit Knorpelschäden oder einer beginnenden Arthrose assoziiert.

 

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung orientiert sich streng an der genauen OP-Technik. Die meisten Eingriffe im Bereich der Kniescheibe benötigen jedoch eine Teilbelastung an Gehstöcken für 6 Wochen.

Hiernach folgt die Phase der Aufbelastung, Erreichen eines normalen Gangbildes und Muskelaufbau. Nach Durchlaufen der Rehabilitionsphase (siehe Kapitel dort) kann nach ca. 4-6 Monaten wieder jeglicher Sport durchgeführt werden.

Rad fahren und schwimmen sind in der Regel bereits 8 Wochen nach der Operation wieder möglich. Dabei ist anzumerken, dass es einer intensiven Rehabilitation bedarf, um diese vorgegeben Zeiten einzuhalten.

Ergebnisse

Bei Einhalten der korrekten Indikationsstellung und Durchführen der korrekten OP-Technik ist mit zufriedenstellenden und sehr zufriedenstellenden Resultaten bei über 80% der Patienten zu rechnen.

Diese Zahlen sind in großen Kohortenstudien analysiert worden und entsprechen den Ergebnissen am eigenen Patientengut.

Die Rückkehrquote in gleiche sportliche Aktivität auf gleichem Niveau wie vor der Operation wird in der Literatur aktuell mit ca. 80% angegeben.

Symptome

Typische Beschwerden bei diesem Krankheitsbild sind Schmerz am inneren Rand der Kniescheibe. Oft in bestimmten Stellungen.

Mitunter kann es zu immer wieder auftretenden Einklemmungen kommen. Zusätzlich kann das Kniegelenk anschwellen.

Diagnostik

Neben der klinischen Diagnostik, welche typisch ist für eine Plica mediopatellaris wird die Diagnose zusätzlich mithilfe eines MRT gestellt.

Therapie

Zunächst sollte die konservative Therapie erfolgen (sehen Sie bitte auch dieses Kapitel). In vielen Fällen kann hiermit eine deutliche Beschwerdelinderung bis Freiheit erreicht werden.

Scheitert diese konservative Therapie kann mithilfe einer einfachen Arthroskopie diese Plica entfernt werden.

Hat die Plica bereits einen großen Knorpelschaden an der Patellarückfläche hinterlassen, muss bei diesen Patienten ggf. zusätzlich der entstandene Knorpelschaden therapiert werden (lesen Sie hierzu bitte weiter in dem Kapitel Knorpelschaden).
Nachbehandlung

Da es sich um eine einfache Arthroskopie handelt bei welcher nur Gewebe entfernt wird kann die Nachbehandlung funktionell erfolgen.

Das heißt, dass die Belastung und Beweglichkeit direkt nach der Operation nach Maßgabe der Beschwerden erfolgen kann. Rückkehr in volle sportliche Aktivität ist in der Regel nach spätestens 6-8 Wochen möglich.

Ergebnisse

In der Regel bestehen nach einer Entfernung der Plica keine Beschwerden mehr und die Patienten zeigen sich vollumfänglich zufrieden mit der Operation.

Symptome

Zu Anfang kommt es bei Sprüngen oder anderen starken Belastungen des Kniegelenks (z. B. Langlauf) zu Druck-ähnlichen Beschwerden unterhalb der Kniescheibe.

Je nach Stadium treten die Schmerzen nur während des Aufwärmens auf und lassen mit steigender Belastung nach. In den meisten Fällen macht sich die Symptomatik jedoch nach der Belastung wieder bemerkbar.

Im fortgeschrittenen Stadium bleiben die Schmerzen während der gesamten Belastung bestehen. In ungünstig verlaufenden Fällen können die Patellaschmerzen auch im Alltag unter geringer Belastung auftreten oder permanent bestehen.

Oft ist bei einem Patellaspitzensyndrom das Strecken des Kniegelenkes gegen starken Widerstand schmerzhaft.

Diagnostik

Die Diagnose wird per klinischer Untersuchung, Sonographie und MRT gestellt.

Jedoch muss im Rahmen der Diagnostik auch eine andere Ursache für die Pathologie gesucht werden. Dies wären zum Beispiel ein schlechter Dehnungszustand der Muskulatur oder ein Schiefstand der Patella.

Im Rahmen der Diagnostik kann des weiteren auf lokale Infiltrationen mittels Betäubungsmittel zurückgegriffen werden, um die Diagnose zu sichern.

 

Therapie

Die Therapie des Patellaspitzensyndroms ist initial immer eine Domäne der konservativen Therapie.

Anpassung der sportlichen Aktivität, intensive Dehnungsmaßnahmen, physiotherapeutische Maßnahmen, Stoßwellentherapie, ggf. lokale Infiltrationen z.B. mit Eigenblut (PRP), Elektrostimulation, temporäre Bandage und Tapes.

Diese konservative Therapie sollte über einen Monate-langen Zeitraum durchgeführt werden, da diese erst nach einer gewissen Zeit anschlägt. Dann hat diese Therapie aber in fast zu 90% der Fälle Erfolg.

Erst beim definitiven Scheitern empfehlen wir eine arthroskopische Operation des Kniegelenks, um das entstandene Narbengewebe an der Patellaspitze zu entfernen und zugleich die Patellaspitze mithilfe von Spezialinstrumenten zu denervieren.
Nachbehandlung

Die Nachbehandlung muss individuell festgelegt werden. Sie ist abhängig vom ursprünglichen Sehnenschaden und der durchgeführten Operation.

Eine Stockentlastung ist nur für wenige Tage erforderlich. Rückkehr in volle sportliche Aktivität kann ab dem 2.-3. Monat anvisiert werden.

Ergebnisse

Die Erfolgsrate nach operativer Therapie wird in der Literatur mit 70-90% guter und sehr guter Ergebnisse angegeben.

Symptome

Die Veränderung macht in aller Regel keine Beschwerden und wird als Zufallsbefund im Röntgenbild entdeckt. Typischerweise tritt die Veränderung einseitig und am oberen äußeren Patellaanteil auf. Nur sehr selten treten belastungsabhängige Beschwerden auf.

Diagnostik

In der Regel ist es eine sog. Blickdiagnose im Röntgenbild. Ebenfalls im MRT lässt sich das Krankheitsbild sehr gut identifizieren. Größere „partita“ Anteile lassen sich auch tasten.

Therapie

In den meisten Fällen ist eine konservative Therapie völlig ausreichend. Nur in ganz seltenen Fällen empfiehlt sich eine operative Herangehensweise bei welcher wir eine Entfernung des partita Anteils empfehlen.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung orientiert sich ausschließlich am entstandenen Weichteilschaden durch die Operation. Volle sportliche Aktivität ist bereits nach 2-3 Monaten wieder möglich.

Ergebnisse

Nach kompletter Entfernung und optimaler Nachbehandlung sind 90-100% der Patienten zufrieden. Ausgedehnte Literaturangaben hierzu existieren bisher nicht.

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